Neue Bahnhaltestelle Loope – Entscheidung verlangt!

Nach der Beantragung neuer Haltestellen der Regionalbahn sowohl von der Stadt Overath als auch von der Gemeinde Engelskirchen ist eine Art Patt-Situation entstanden, die letztendlich dazu führen könnte, dass kein neuer Haltepunkt realisiert wird.

Um dieser möglichen Entwicklung zu begegnen, hat Bürgermeister Dr. Gero Karthaus die Initiative ergriffen und darüber Gespräche mit der Verwaltungsführung der Stadt Overath sowie Mitgliedern der Gremien des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) geführt. Er konnte Einvernehmen dahingehend erzielen, dass vom NVR eine zeitnahe Entscheidung für die Standorte Loope oder Vilkerath auf Basis sachlicher Kriterien durch einen neutralen Gutachter getroffen werden soll.

Die entsprechende Resolution haben die Räte der Stadt Overath und der Gemeinde Engelskirchen nun verabschiedet:

Resolution der Gemeinde Engelskirchen und der Stadt Overath an den Zweckverband Nahverkehr Rheinland

Die Gemeinde Engelskirchen und die Stadt Overath haben für ihre Bereiche jeweils neue Haltepunkte für die Regionalbahn beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland beantragt. Betriebstechnisch ist jedoch nur eine neue Haltestelle auf der Strecke realisierbar. Damit konkurrieren die vorgeschlagenen Standorte Loope und Vilkerath miteinander.

Nach intensiver Diskussion erscheint ein weiterer Standortvorschlag als Kompromiss für beide Kommunen nicht sinnvoll. Insofern bleibt es bei einer Art Blockadesituation der o. a. Standorte. Damit besteht aber letztendlich die Gefahr, dass keiner der beiden Vorschläge zur Realisierung kommt und die dringend notwendige Verbesserung der ÖPNV – Schieneninfrastruktur im Bereich Engelskirchen / Overath unterbleibt.

Die Gemeinde Engelskirchen und die Stadt Overath sind einvernehmlich der Meinung, dass eine neue Haltestelle der Regionalbahn im Streckenabschnitt Engelskirchen /Overath unverzichtbar ist und schnellstens eingerichtet werden soll. Um eine Entscheidung für einen der Standortvorschläge auf eine solide und vermittelbare Basis zu stellen, wird der NVR gebeten, zeitnah ein entsprechendes Gutachten durch einen neutralen Sachverständigen erstellen zu lassen. Dabei sollten die Kriterien „erreichbare Pendler, neue Fahrgäste, Kosten sowie Parkplätze“ besondere Beachtung finden. Die Gemeinde Engelskirchen und die Stadt Overath werden eine Standortentscheidung, die auf der Basis eines solchen fundierten Gutachtens beruht, akzeptieren.

Neuer Bahnhof zwischen Engelskirchen und Overath

Der aktuelle Sachstand

Die Neuausschreibung des Betriebs auf der Regionalbahnstrecke Köln – Marienheide, verbunden mit dem neuen Halbstundentakt bis Engelskirchen ab 2013, hat eine Chance eröffnet: eine neue Haltestelle zwischen Overath und Engelskirchen ist möglich. Die Looper wünschen sich diesen von Herzen und werden dabei vom Bürgermeister und vom Gemeinderat unterstützt. Die Overather setzen dagegen auf Vilkerath. Durch diese unterschiedlichen Interessenslagen droht eine Patt-Situation, die wahrscheinlich keinen weiterbringt. Ausgelöst durch die Schwierigkeiten, zentral in Loope einen optimalen Standort für Zuwegung, Bahnsteig und Parkplatz zu finden und vor allem getragen von der Erkenntnis, dass aufgrund der erforderlichen 2/3-Mehrheit in den Gremien des Verkehrsverbundes Rhein/Sieg nur ein gemeinsamer Lösungsvorschlag durchkommt, hat die Gemeinde Engelskirchen nun einen neuen Vorstoß gemacht und einen Haltepunkt in Ehreshoven ins Gespräch gebracht.

Der Standort im Umfeld des alten Bahnhofes Ehreshoven vereint gleich mehrere Vorteile für sich:

  • Ehreshoven stellt genau die Mitte der Strecke zwischen Overath und Engelskirchen dar.
  • Der Standort markiert die Grenze zwischen Oberbergischem und Rheinisch-Bergischem Kreis und bietet sich schon daher als einvernehmliche Lösung an.
  • Ehreshoven ist von Loope und Vilkerath gut zu erreichen z. T. fußläufig. ( z.B. innerhalb von 5-15 Minuten mit dem Rad oder auch mit einem einzurichtenden Buspendelverkehr).
  • Ein Ehreshovener Standort könnte die Malteser-Akademie, Schloss Ehreshoven und das Gewerbegebiet im Auel aber auch das Gewerbegebiet Vilkerath anbinden.
  • Eine großzügige Park und Ride – Parkplatzanlage ist möglich.
  • Die erforderlichen Grundstücke sind verfügbar.
  • Lösung der Rad- Gehwegsprobleme am B55-Bahnübergang.

Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, den Standort Ehreshoven in Ergänzung zu einer neuen Bahnhaltestelle touristisch aufzuwerten und von hier aus bestehende Angebote in Overath, Lindlar und Engelskirchen zu erschließen. Parallel wird derzeit geprüft, ob mit EU-Mitteln gemeinsame neue Projekte im Tourismusbereich auf den Weg gebracht werden können. Hiervon könnten sowohl die Stadt Overath als auch die Gemeinde Engelskirchen direkt profitieren.

Die Gemeinde Engelskirchen hat zum Haltepunkt Ehreshoven bereits mehrfach Gespräche mit der Stadt Overath geführt, wo der Vorschlag derzeit geprüft wird.
Das Anmeldeverfahren für einen Haltepunkt muss bis zum 30.03.2010 genutzt werden. Daher hat die Gemeinde Engelskirchen die Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt.

Im Rat und Verwaltung hofft man derzeit, dass es gelingt, mit der Stadt Overath einen gemeinsamen Nenner zu finden, um das Projekt nach vorne zu bringen. Es wäre nicht nur eine wichtige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für unsere Gemeinde, sondern auch ein Gewinn für die gesamte Region.

Die aktuellen Planungsgrundlagen sind unter engelskirchen.de einsehbar.

Sehr guter Start für bahnhof-loope.de

Über 160 Besucher und 70 Unterschriften – wir können mit der Petition auf einen erfolgreichen ersten Tag zurückblicken – und wir machen weiter!

Für 5000 Menschen, darunter viele Berufs- und Schulpendler, wäre ein Bahnhof in Loope eine echte Bereicherung – nicht erst als Lehrer oder Schüler vom Loope aus mit dem Auto zurück nach Engelskirchen und dann mit dem Zug nach Overath oder als Student nach Köln fahren zu müssen.

Mit über 12 Kilometern klafft vom Bahnhof Engelskirchen bis zum Bahnhof Overath die mit Abstand größte Lücke im Netz der Regionalbahn 25!

Unterstützen Sie uns und vor allem sich selbst: schicken Sie den Link zur Petition (http://bahnhof-loope.de/online-petition/) an Freunde und Bekannte von denen Sie glauben, dass für sie ein Bahnhof in Loope von Vorteil wäre, posten Sie den Link in Foren, bei “wer kennt wen”, mein- oder studiVZ und in Ihrem Blog!

Ein Bahnhof für Loope – Dr. Gero Karthaus MdL ergreift Initiative für neue Haltestelle der Regionalbahn

Ein Ausbau des 30-Minuten-Taktes der Bahn von Köln nach Engelskirchen ist beschlossene Sache und die Ausdehnung dieses Fahrplans nach Gummersbach eingespurt. Um die Attraktivität der Bahnstrecke noch weiter zu erhöhen, hat der oberbergische Landtagsabgeordnete Dr. Gero Karthaus nun die Initiative für eine neue Haltestelle in Loope ergriffen.

Damit hätten weit über 5.000 Menschen einen Bahnhof vor ihrer Haustür und würden ein attraktives Angebot für die Wege nach Köln und Gummersbach erhalten. “Davon würden neben den Bürgerinnen und Bürgern auch die Bahn, die Region über Engelskirchen hinaus und die Umwelt profitieren”, ist sich Karthaus sicher. Chancen für eine Bahnhaltestelle in Loope bestehen durchaus.

Beim Verband Nahverkehr Rheinland und im Verkehrsverbund Rhein-Sieg steht man dem Thema trotz ähnlicher Vorstellungen für Vilkerath offen gegenüber. Nach Meinung von Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober wird es von Bedeutung sein, ob die neu zu beschaffenden Fahrzeuge der Bahn die durch einen Halt entstehende Zeitverzögerung aufholen können. Darüber will Dr. Gero Karthaus in den nächsten Tagen mit dem NRW – Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Düsseldorf sprechen. “So eine Chance müssen wir mit allen Kräften auch in Konkurrenz zu den Vilkerathern wahrnehmen”, erhofft sich Karthaus eine breite Unterstützung aus der Region.

Mitteilung: Büro Dr. Gero Karthaus MdL